Geschichte von Herzogsreut

Im Jahre 1620 wurde Herzogsreut von dem damaligen Fürstbischof von Passau und Erzherzog von Österreich Leopold dem I. gegründet.

Ursprünglich bestand das Dorf aus 18 Siedlern. 1626 ist die Ortschaft durch die Pest halb ausgestorben.

Von 1841 bis 1843 wurde die heutige Pfarrkirche erbaut. Seit 1894 ist Herzogsreut selbständige Pfarrei.

Der bedeutsame Schulhausneubau erfolgte 1885. Erst die Osthilfe des Deutschen Reiches ermöglichte mit einem Zuschuss von 17.000 RM 1928/29 eine Schulhauserweiterung auf zwei Klassenzimmer. 1968 hat man die Volksschule Herzogsreut aufgelöst, 1974 konnte die Pfarrei Herzogsreut, nach 142 Jahren, nicht mehr besetzt werden.

1978 wurde Herzogsreut im Rahmen der Gemeindegebietsreform nach Hinterschmiding eingemeindet. Zur früheren Gemeinde Herzogsreut gehörten die Ortschaften Schlichtenberg, Schwarzkopf, Gstöcket, Heldengut und Rotbachau.